Woher genau kommt eine Übersäuerung?

Eine Übersäuerung entsteht durch Verstoffwechselung von Mineralien, die wir mit unserer Nahrung zu uns nehmen. Einige Mineralien sind säurebildend, manche basenbildend.
Zu den säurebildenden Mineralien zählen vorallem Phosphor/Phosphat, Jod, Chlor und Schwefel.

Einen Überschuss dieser Mineralstoffe kompensiert der Körper mit sogenannten basenbildenden Mineralien. Das wären vorallem Magnesium, Natrium, Eisen, Kalium und Kalzium.

In Verbindung miteinander haben sie lebenswichtige Aufgaben, die sie aber nur im richtigen Verhältnis zueinander erfüllen können.
Sie sind u.a. wichtig für Zellbildung, Puffersysteme
im Blut, Kräftigung der Knochen und Zähne,
Unterstützung der Schilddrüse, uvm.

Von einer Übersäuerung spricht man, wenn es zu viele Säurebildner und zu wenige Basenbildner gibt.

Mit unserer Nahrung nehmen wir in der Regel wesentlich mehr der säurebildenden Mineralstoffen auf, denn diese sind vorallem in verarbeitenden Lebensmitteln zu finden, wie z.B. Fertiggerichte, industriell hergestellte Getränke, Fleisch und Wurstwaren, Milchprodukte, Getreideprodukte und zuckerhaltigen Lebensmitteln.

Unser körpereigenes Depot an basischen Mineralstoffen füllen wir dagegen recht wenig auf. Da der Körper (wie in diesem Beitrag beschrieben) um zu Überleben den pH Wert im Blut konstant halten muss, greift er auf seine Puffersysteme wie Knochen, Zähne, Sehnen, Bindegewebe und auch auf den Haarboden zurück und entzieht hier z.B. Kalzium um Phosphatsäure zu neutralisieren.

Welche Folgen es hat, sauer zu sein!

Ist dein Körper übersäuert, kann er anfallende Schlacken (das
sind mit Mineralstoffen und Spurenelementen neutralisierte und
anschließend im Organismus abgelagerte Säuren und Gifte) leider nur noch
einlagern und nicht mehr abbauen.

Diese Schlacken sammeln sich/setzen sich ab und führen zu:
*Falten und Cellulite
*Arthrose und Arthritis
*Gallen-, Nieren- und Blasensteine
*dickflüssiges Blut
*Verstopfungen in den Blutgefäßen
*verschiedenste Pilzinfektionen